Dasnebahn

Historie

Eine kleine Historie unserer Modellbahn in Spur N.

Alles begann in der Kindheit

(Gut, dieses Kapitel überspringen wir, denn so ging es vermutlich vielen Modellbahnbegeisterten, dass sie von diesem Fieber schon in der frühen Kindheit angesteckt worden sind.
So hatten sowohl Chris als auch Marcel schon in ihrer Kindheit jeweils Anlagen in diversen Spurweiten. Wir möchten daher unsere kleine Geschichte also mit der Freiburger Zeit beginnen.)

Dazu muss man wissen, dass wenn man als junger Mensch eine Wohnung in Freiburg hat, man sich selten ein zusätzliches Zimmer für die Modellbahnanlage leisten kann. Man muss Kompromisse eingehen und je nach dem, was man bauen möchte, ist die Spur N schon fast das höchste der Gefühle.

erste Anlage in Modulbauweise

erste Anlage bei der Ausstellung in Kirchzarten Nov 2019

Während Marcel nur von einer Anlage träumte, ließ Chris Taten sprechen:
Die erste Anlage, die also in Chris' Wohnung passen sollte, hatte ungefähr die Maße 5 x 4 m und war im Kreis aufgebaut. Diese Anlage war schon wegen des Platzmangels in Segmente unterteilt, sodass es möglich war, die Anlage in der Wohnung auf- und abzubauen, wie auch immer man es gerade brauchte oder haben wollte.
Durch diesen segmentweisen Aufbau war es dann sogar möglich, diese Anlage auf einer Ausstellung der Eisenbahnfreunde Breisgau e.V. im November 2019 zu zeigen.

Hier kreuzten sich die Wege von Chris & Marcel zum zweiten Mal und Marcel bot seine Hilfe im Rahmen seiner technischen Möglichkeiten an. Einige Wochen später kam Chris darauf zurück und seitdem wird er Marcel nicht mehr los… :D
Aber recht bald nach dieser Ausstellung tat sich der Wunsch nach mehr Betriebmöglichkeiten auf, sodass sich an die Planung einer größeren Modulanlage gesetzt wurde.

erste Modulanlage/ zweigleisige Hauptstrecke

Diese sollte sich vorrangig an Kinder richten und allerlei Möglichkeiten bieten, das Geschehen – auch das betriebliche! – durch Knopfdrücker mitzugestalten.

Für dieses Projekt wurden große Teile der alten Anlage wieder abgerissen und landschaftlich neu konzipiert, sodass sie als Bahnhofsmodul "Freistadt" für die größere Modulanlage taugten.
Ein grober, vorläufiger Plan sah einen hufeisenförmigen Aufbau im Ausmaß von 10 x 6 m vor, der neben Freistadt noch einen weiteren, kleineren Bahnhof, zwei Schattenbahnhöfe und ein-zwei Haltepunkte mitbringen würde.
An dieser Stelle kam Marcel mit ins Boot, der hier seine ersten Erfahrungen im Bereich der selbst programmierten Steuerung von Signalen und Weichen sammeln konnte.

Schon hier wurden Überlegungen umgesetzt, die Segmente der Anlage in so weit zu vereinheitlichen, dass sie leichter zu transportieren und flexibler zu arrangieren sind.

Das erste Modul erreichte – zusammengebaut – ein Ausmaß von über 6,50 m Länge, wodurch es nur noch diagonal in die Wohnung passte. Dieses Großprojekt wurde daher für spätere Zeiten mit Hobbyraum auf Seite gelegt, stattdessen wurde mit einer "Kleinanlage" begonnen.

zweite Modulanlage/ Eingleisige Nebenbahn

Beim nächsten Besuch musste Marcel allerdings feststellen, dass damit gar keine "Kleinanlage" in der Größenordnung von ca. 3x1 Meter gemeint war, sondern es entpuppte sich als Bahnhof-Modul auf 300 x 70 cm.
Eines Abends kam Marcel die gintastische Idee:

Wie wäre es, wenn wir noch zwei Segmente bauen, um das Gleis, welches aktuell an der Segmentkante liegt, wieder in die Modulmitte zu führen? Dann könnte dieses "Diorama" in eine potentielle Anlage integriert werden.

Dass das eeeetwas eskalieren und sich daraus dann die gesamte Anlage der Dasnebahn bilden würde, ahnten an diesem Abend beide noch nicht.

Der Vorteil dieser neuen Anlage: Dank der neuen Zielsetzung "Nebenbahn" (anstelle von "zweigleisige Hauptstrecke"), konnten die Module kleiner sein und damit auch besser in die Wohnung passen.

So war es schon nach wenigen Wochen machbar, erste Probefahrten auf dem neuen Bahnhof "Dasneburg" und zwei provisorischen Schattenbahnhöfen zu machen.
Bis zur eigenen, kleinen Privat-Ausstellung im Juli 2022 kamen noch folgende Module hinzu: der Bahnhof "Daadetal", ein Überland-Modul (Brücke) und diverse 45°-Ecksegmente.

Es folgten anschließend noch einige Module und auch die Ideen dazu sind noch lange nicht ausgeschöpft. Eine Liste aller Module gibt es hier: Module.

Der Fokus bei dieser Anlage liegt eher im naturrealistischen mit einem Augenzwinkern.
Was soll das heißen? Wir versuchen im Rahmen unseres Könnens die Anlage so zu gestalten, als könnte sie auch in echt so exitieren. Allerdings lassen wir es uns nicht nehmen, kleine Scherze einzubauen, die man erst auf den zweiten Blick erkennt.

Steuerungstechnisch unterscheiden sich die beiden Modulanlagen nicht, theoretisch wäre also ein kombinierter Verkehr möglich, wenngleich man eine kleine Zeitreise macht, sobald man die Anlagengrenzen überschreitet. ;)